Erinnern, sprechen, Briefe schreiben oder den Friedhof besuchen ist kein Eingriff ins Jenseits, sondern Ausdruck von Verbundenheit.
Die Beziehung zu einem geliebten Menschen endet nicht mit dem Tod. Sie verändert sich. Und diese Verbindung darf gepflegt werden. Wir tun das nicht für die Verstorbenen, sondern für uns. Es hilft zu heilen, zu verarbeiten, zu erinnern. Die Toten ruhen. Das tun sie unabhängig davon, was wir tun oder denken. Ihre Ruhe ist nicht zerbrechlich. Was wir als Hinterbliebenen brauchen, ist vielmehr die Erlaubnis, uns weiterhin mit ihnen verbunden zu fühlen, ohne Schuld oder Sorge, sie dabei zu stören. Gerade deshalb dürfen wir trauern. Offen, laut oder still. Wir dürfen nachfragen, erzählen, weinen, lachen. Die Verstorbenen tragen keine Erwartung mehr. Sie sind jenseits dessen, was man stören kann. Und genau das ist vielleicht der schönste Trost.
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![]() Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, dass sich bestimmte Muster in deinem Leben ständig wiederholen? Vielleicht gerätst du immer wieder in ähnliche Konflikte – mit Partnern, Kolleginnen oder auch mit dir selbst. Du gibst dein Bestes, machst Fortschritte, und doch scheint sich alles irgendwann wieder von vorn zu drehen. Wie im Hamsterrad. Das ist kein Zufall. Was sich wiederholt, will gesehen werden. Ein Beispiel: Laura, 41, erlebte in Beziehungen immer wieder das Gleiche. Anfangs war alles leicht und verbunden, doch schon nach kurzer Zeit fühlte sie sich allein gelassen, unverstanden, abgewertet. Obwohl sie ganz unterschiedliche Partner hatte, kehrte das Gefühl zurück, nicht wirklich gesehen zu werden. In einer systemischen Aufstellung wurde sichtbar: Als Kind hatte sie gelernt, stark zu sein, um ihre emotional überforderte Mutter zu entlasten. Ihre eigenen Bedürfnisse mussten zurückstehen, damit «Ruhe» herrschte. Diese alte Dynamik wirkte bis heute. In jeder neuen Beziehung versuchte sie unbewusst, die Stimmung zu halten, sich anzupassen. Und verlor sich dabei selbst. Erst als Laura erkannte, woher dieses Muster kam, konnte sie sich innerlich davon lösen. Heute begegnet sie Beziehungen mit mehr Klarheit, Selbstachtung und innerer Präsenz. Solche Verstrickungen entstehen oft tief in der Herkunftsfamilie. Aus alten Loyalitäten, unbewussten Rollen oder übernommenen Gefühlen, die nie zu uns gehört haben, aber in uns weiterwirken. Es braucht kein endloses Drehen im Kreis. Es braucht nur den ersten Schritt zur Erkenntnis. Eine systemische Aufstellung kann helfen. Am 5. September startet übrigens die Ausbildung "Kursleitung Systemische Aufstellungen" |
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