|
Erinnern, sprechen, Briefe schreiben oder den Friedhof besuchen ist kein Eingriff ins Jenseits, sondern Ausdruck von Verbundenheit.
Die Beziehung zu einem geliebten Menschen endet nicht mit dem Tod. Sie verändert sich. Und diese Verbindung darf gepflegt werden. Wir tun das nicht für die Verstorbenen, sondern für uns. Es hilft zu heilen, zu verarbeiten, zu erinnern. Die Toten ruhen. Das tun sie unabhängig davon, was wir tun oder denken. Ihre Ruhe ist nicht zerbrechlich. Was wir als Hinterbliebenen brauchen, ist vielmehr die Erlaubnis, uns weiterhin mit ihnen verbunden zu fühlen, ohne Schuld oder Sorge, sie dabei zu stören. Gerade deshalb dürfen wir trauern. Offen, laut oder still. Wir dürfen nachfragen, erzählen, weinen, lachen. Die Verstorbenen tragen keine Erwartung mehr. Sie sind jenseits dessen, was man stören kann. Und genau das ist vielleicht der schönste Trost.
0 Kommentare
Ihr Kommentar wird veröffentlicht, sobald er genehmigt ist.
Antwort hinterlassen |
AutorHey, schön, dass du hier bist! Ich bin Daniela Müller, seit 2012 arbeite ich als Medium, Hypnosetherapeutin und Coach. Dieser Blog ist mein kunterbuntes Zuhause für alles, was mich bewegt: von Spiritualität und persönlicher Entwicklung bis hin zu den kleinen Wundern des Alltags. Archiv
März 2026
|
RSS-Feed